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Quelle: dbb brandenburg

 

Etwa 30 Kolleginnen und Kollegen aus Brandenburg und Berlin traten am 24. Februar 2015 vor dem Potsdamer Justizzentrum in den Warnstreik und machten in „bewegten Mittagspausen“ auf die drängenden Probleme in ihrem Arbeitsfeld aufmerksam: Arbeitsverdichtung, hoher und langer Krankenstand, Personalabbau.

       

Sabine Wenzel, Landesvorsitzende der DJG Brandenburg, sagte: „Befristete Einstellungen bringen nur eine scheinbare und zeitlich sehr begrenzte Entlastung. Was wir brauchen, ist eine unbefristete Übernahme von ausgebildeten Justizfachangestellten.“ Weitere Forderungen: eine verstärkte Ausbildung von Rechtspflegern und Gerichtsvollziehern und deren Übernahme, eine Anhebung der Wertigkeit von Justizwachtmeisterstellen - nach Ausbildung - in den mittleren Dienst.

       

Im Rahmen eines „Justiztages“ hatten der dbb und die Deutsche Justiz-Gewerkschaft (DJG) zu Aktionen in sieben deutschen Städten aufgerufen. Auch in Braunschweig, Hannover, Köln, Duisburg, Koblenz und Saarbrücken haben die Beschäftigten aus dem Justizbereich klargemacht, dass sie geschlossen hinter den Forderungen des dbb beamtenbund und tarifunion für diese Einkommensrunde stehen. Neben den Arbeitnehmern kamen auch viele Beamte in ihrer Freizeit zu den Demonstrationen, um das gemeinsame Anliegen zu unterstützen.

       

In Potsdam dankte dbb-Landesvorsitzender Ralf Roggenbuck allen Teilnehmern. Er kündigte auch für 2015 die Forderung des dbb brandenburg nach einer zeit- und inhaltsgleichen Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich an.